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15. Bayreuther Gespräche

15. Bayreuther Gespräche 2019 Am 29. September jährt sich zum 75. Mal der Todestag von Wilhelm Leuschner (15.6.1890- 29.9.1944). Er wurde von den Nazi-Schergen am 29.9.1944 in Berlin-Plötzensee in der Todesbaracke des Zuchthauses durch den Strang ermordet. Dies nimmt die Wilhelm-Leuschner-Stiftung zum Anlass für eine Gedenkveranstaltung im Rahmen ihrer Traditionsreihe ‚Bayreuther Gespräche‘. Diese findet heuer im fünfzehnten Jahr statt. Das nachfolgende Programm ist in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung entstanden: ‚Wilhelm Leuschner und der zivile Widerstand gegen das NS-Regime‘ Gedenkveranstaltung zum 75. Todestag am Sonntag, 29. September 2019 um 18 Uhr im Alten Rathaussaal Bayreuth (Kunstmuseum, Eingang Kämmereigasse) Ende gegen 20:30 Uhr Schirmherrin: Oberbürgermeisterin von Bayreuth, Brigitte Merk-Erbe Programmablauf: Grußworte: für die Stadt Bayreuth – Benedikt Stegmayer, Kulturreferent für den DGB Oberfranken – Mathias Eckardt, Regionsgeschäftsführer Referate: Dr. Ludwig Unger, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München ‚Der Widerstand gegen das NS-Regime in Oberfranken‘ Wolfgang Hasibether, Vorsitzender Wilhelm-Leuschner-Stiftung, Bayreuth ‚Leuschners reichsweites Widerstands-Netzwerk gegen das NS-Regime 1934-1944‘ Anschließend Diskussion mit Dr. Ludwig Unger, Wolfgang Hasibether, Dr. Barbara Distel, Mathias Eckardt und dem Publikum zur aktuellen Bedeutung des Widerstands gegen das NS-Regime unter Moderation von Hans-Otto Hemmer, Kuratoriumsvorsitzender Wilhelm-Leuschner-Stiftung, Mettmann. In der Diskussion wird auf die aktuelle Diskussion zu den Widerstandsnetzwerken (u.a. KeyserlingkRehbein) und deren Verbreitung in der deutschen Bevölkerung eingegangen sowie auf die Bedeutung für den Gründungsmythos der Bundesrepublik nach 1945. Die Erörterung der Fragestellung: „Ist das Erbe des deutschen Widerstands in das Grundgesetz der Bundesrepublik aufgenommen worden?“ ist dabei von zentraler Bedeutung. In einem zweiten Aspekt wird der aktuelle Vorwurf (Frankfurter Rundschau November 2018) des Antiziganismus in der hessischen Politik von 1928/29 erörtert, für den Leuschner als hessischer Innenminister verantwortlich gemacht wird. Es sollen die Fragen geklärt werden, ob politische Fehler die Vorbildfunktion des Widerstands in Frage stellen können. Abschließend wird die Bedeutung des deutschen Widerstandes gegen das NS-Regime für die heutige politische Auseinandersetzung in der Bundesrepublik diskutiert. Anschließend Möglichkeit der Besichtigung der Gedenkstätte und Abschluss mit Stehempfang im Leuschner-Zentrum.

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