Am 128. Geburtstag von Wilhelm Leuschner fuhren Mitglieder des Fördervereins Leuschner-Zentrum und Mitglieder des Vereins „Neue Zeiten – Weiden“ zu einer Studienreise nach Berlin. Organisiert wurde die Fahrt durch Herbert Schmid, dem Geschäftsführer von Arbeit und Leben in Bayern über die Bundeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Am Nürnberger Bahnhof begann die Reise und führte uns nach Berlin. Freitag, den 15. Juni, pünktlich zu Leuschners Geburtstag besichtigte die Reisegruppe die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im ehemaligem Bendler Block. Wir erhielten eine Führung durch die freiberufliche Frau Völz und wurden noch mal genauer mit den unterschiedlichen Widerstandskreisen vertraut gemacht.

Der Samstag begann mit der Besichtigung des Bundestages. Wir erhielten einen ausführlichen Vortrag über das Gebäude, die Geschichte und die unterschiedlichen Legislaturperioden. Nach dem Mittagessen war der Nachmittag für das NS-Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" vorbehalten. Auch hier wurden wir durch eine freiberufliche Fachkraft hindurch geführt, der auf Fragen und Einwürfe sehr gut einging.

Am Sonntag starteten wir sehr früh in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem ehemaligen Stasi-Gefängnis. Herr Fischer führte uns durch die Gedenkstätte und schilderte so eindrucksvoll die Geschichte und das perfide Vorgehen gegen die Häftlinge.
Nach dem Mittagessen fuhren wir zurück nach Franken. Wir hatten erhebliches Glück mit dem Wetter, der Unterkunft, die Jugendherberge Ostkreuz ist sehr zu empfehlen und den ausgewählten Stationen.

Der Vorstand des Fördervereins Leuschner-Zentrum bedankt sich ganz herzlich bei unserem Beisitzer Herbert Schmid für die wunderbare Organisation, die tollen Gespräche rund um das Programm und die herzliche Betreuung. Wir hoffen sehr auf eine weitere Fahrt im nächsten Jahr.