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    "Cumhuriyet"-Chefredakteur Engin hat schon so einiges erlebt - mehrfach saß er im Gefängnis. Doch was seinen angeklagten Mitarbeitern vorgeworfen wird, ist auch für ihn beispiellos. Heute beginnt ihr Prozess, auf dem Spiel steht die Zukunft der Oppositionszeitung. Von Reinhard Baumgarten.
  • Schulz: "2015 darf sich nicht wiederholen"
    SPD-Chef Schulz hat seine Warnung vor einer neuen Flüchtlingskrise verteidigt. Im tagesthemen-Interview sagte er, die Lage auf dem Mittelmeer sei "dramatisch". Italien brauche Unterstützung, damit sich Situationen wie im Jahr 2015 nicht wiederholten.
  • Anschlag in Kabul: Tote bei Explosion einer Autobombe
    Bei der Explosion einer Autobombe sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul mindestens 24 Menschen getötet worden. Es gab zudem mehrere Verletzte. Noch ist unklar, wer hinter dem Anschlag steckt.
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1993 wurde der „Förderverein Zentralhalle Bayreuth e.V.“ gegründet. Trotz intensiver Bemühungen des Vereins um den Erhalt dieser traditionsreichen Versammlungsstätte der oberfränkischen und Bayreuther Arbeiterbewegung, wurde die Zentralhalle jedoch im Jahr 1995 abgerissen.

Der Verein erweiterte seinen Vereinszweck hin zu der Förderung eines regional
bezogenen Geschichtsbewusstseins durch die Organisation von Ausstellungen und historischen Rundgängen sowie Publikationen zur Regionalgeschichte. Die Neuausrichtung manifestierte sich auch in der Änderung des Vereinsnamens in „Verein für Kultur- und Sozialgeschichte Bayreuth e.V.“.

Im Frühjahr 2000 wurden Abrisspläne für das Leuschner-Geburtshaus in Moritzhöfen 25 bekannt. Der Verein begann sich für den Erhalt des Hauses einzusetzen, erstellte ein Nutzungskonzept für das Geburtshaus als Gedenkstätte und startete eine Bausteinaktion zur Sanierung des Gebäudes. Höhepunkt dieser Initiative war eine öffentliche Veranstaltung mit dem bekannten Widerstandsforscher Prof. Steinbach von der FU Berlin am 30. November 2000.

Ende 2001 gelangte das Geburtshaus in Privatbesitz, sodass die 2002 gegründete Leuschner-Stiftung nach der Sanierung des Geburtshauses dort Räume für die Bildungsarbeit anmieten musste. Ab 1. Juli 2002 war das Leuschner-Geburtshaus Sitz der Wilhelm-Leuschner-Stiftung mit ihren Büro- und Seminarräumen sowie der Geschäftsstelle des Vereins. Die Stadt Bayreuth mietete das Erdgeschoß für die Gedenkstätte an. Im März 2003 legte der „Verein für Kultur- und Sozialgeschichte“ die Unterstützung der Bildungsarbeit der Leuschner-Stiftung als neues Vereinsziel fest und benannte sich um in „Förderverein Leuschner-Haus“.

Im Juni 2012 musste die Leuschner-Stiftung das Geburtshaus verlassen und bezog die neuen Räume im Haus Herderstraße 29. Dort befindet sich seitdem das Wilhelm-Leuschner-Zentrum als Bildungs- und Dokumentationszentrum. Auch der Förderverein verlegte seine Geschäftsstelle dorthin. Da sein Vereinszweck auch am neuen Ort die Förderung der Bildungsarbeit der Wilhelm-Leuschner-Stiftung bleibt, erfolgte im November 2012 die Namensänderung in „Förderverein Leuschner-Zentrum e.V.“.Der Verein ist auf Spenden und Fördermitglieder angewiesen. Er ist vom Finanzamt Bayreuth als gemeinnützig anerkannt. Förderbeiträge und Spenden können steuerlich abgesetzt werden.

 

 

Der Förderverein bietet allen Interessierten für Mai und Juni 2017 die in der PDf abrufbaren Angebote an.

Herzlichen Dank hierfür an Urusla Leibinger-Hasibether für diese Angebote!

 

 

Am 10. März 2017 wurde im Wilhelm-Leuschner-Zentrum in der Herderstrasse 29 das 15 jährige Bestehen der Wilhelm-Leuschner-Stiftung mit dem Themenabend „Zur Notwendigkeit der Erinnerungskultur in der heutigen Zeit“ gefeiert.

Der Stiftungsratsvorsitzende und wissenschaftlicher Leiter der Wilhelm-Leuschner-Stiftung, Wolfgang Hasibether, begrüßte die Gäste. Thomas Ebersberger, der zweite Bürgermeister der Stadt Bayreuth sprach das Grußwort der Stadt. Er verwies in seiner Rede auf die Wichtigkeit der Erinnerungskultur, da die Zeitzeugen immer weniger werden. Auch aus seiner eigenen Geschichte erzählte er eine Anekdote in Bezug auf Erinnerung und den Umgang damit. Er unterstrich noch einmal die Wichtigkeit der pädagogischen Bildungsarbeit, die die Stiftung seit nunmehr 15 Jahren leistet.

Wolfgang Hasibether ließ dann noch einmal 15 Jahre Stiftungsleben und Stiftungsarbeit Revue passieren und verwies auf die Schwierigkeiten aber auch auf die gelungenen Projekte, die die Stiftung in ihren 15 Jahren hinter sich gebracht hat. Er sprach von den Hürden die Gedenkstätte im Geburtshaus Leuschners ab dem Jahr 2000 bis zur Eröffnung der Ausstellung im Geburtshaus am 28.3.2003. In den zehn Jahren von 2002 bis 2012, von der Gründung der Stiftung und der Arbeit für die Gedenkausstellung bis zum Auszug aus dem Geburtshaus und dem Aufbau des Wilhelm-Leuschner-Zentrums kann man von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Heute ist ein umfangreicher Bestand des persönlichen Nachlasses von Wilhelm Leuschner im Besitz der Stiftung und wird seit 2014 in einem umfangreichen wissenschaftlichen Projekt digital aufbereitet. Die Datenbank ist die Basis für die Biographie Leuschners, deren Veröffentlichung demnächst ansteht.

Der Stiftungszweck des Sammelns, Forschens, Ausstellens und Vermittelns ist in diesen fünfzehn Jahre erfolgreich umgesetzt worden und bietet die Basis für die zukünftige Gedenkstättenarbeit. Dies wird jedoch von der finanziellen Förderung in Zukunft abhängig sein.

 

„Zur Notwendigkeit der Erinnerungskultur in der heutigen Zeit“

Im März dieses Jahres jährt sich die Gründung der Wilhelm-Leuschner-Stiftung zum fünfzehnten Mal. Gegründet am 5. März 2002 erlebte sie im Geburtshaus Leuschners in Moritzhöfen bewegte Zeiten. Seit Sommer 2012 besitzt die Stiftung nun ihr eigenes Refugium in der Herderstraße. Das Wilhelm-Leuschner-Zentrum ermöglicht es den Mitarbeitern der Stiftung unter vernünftigen Voraussetzungen zu arbeiten. Hier wird das Vermächtnis Leuschners in seinem nachgelassenen Archiv bewahrt und durch die Erinnerungsarbeit in der Städtischen Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte am historischen Ort und im Zentrum durch Forschung und Vermittlung als Ort der Erinnerungskultur aktiv vermittelt.

Wir laden daher am 10. März 2017 ab 18 Uhr

in das Wilhelm-Leuschner-Zentrum Bayreuth, Herderstraße 29

zum Nachdenken und Feiern ein.


 

 

Am Freitag, den 27. Januar wurde auch im Leuschner-Zentrum Bayreuth des internationalen Holocaustgedenktages gedacht.

Weltweit wurde an diesem Tag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Holocaust-Überlebende und Politiker warnten davor, die Geschichte zu vergessen: "Die Menschen sind und bleiben zu Unmenschlichkeit imstande."

Zusammen mit der VVN BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)  Kreisvereinigung Bayreuth hatte der Förderverein Leuschner-Zentrum Dr. Ulrich Schneider eingeladen. Der Bundessprecher der VVN und Generalsekretär der FIR (Fédération Internationale des Résistants) hielt einen Vortrag über die Widerstandsgruppen in Europa seit Beginn der 1920er Jahre bis 1945.

Um 19 Uhr, nachdem sich der Seminarraum bis auf den letzten Platz gefüllt hatte begrüßte Katharina Dötterl, 1. Vorsitzende des Fördervereins Leuschner-Zentrums, das Publikum und den Referenten.

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