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1993 wurde der „Förderverein Zentralhalle Bayreuth e.V.“ gegründet, um die Zentralhalle vor dem Abriss zu bewahren. Dies gelang leider nicht und sie wurde 1995 abgerissen.Nach der Namensänderung in „Verein für Kultur- und Sozialgeschichte Bayreuth e.V.“ befasste sich der Verein mit der regionalen Geschichte.


Im Frühjahr 2000 begann sich der Verein für den Erhalt des Geburtshauses Leuschners einzusetzen. Ende 2001 gelangte das Geburtshaus in Privatbesitz und ab 1. Juli 2002 war das Leuschner-Geburtshaus Sitz der Wilhelm-Leuschner-Stiftung sowie der Geschäftsstelle des Vereins. Im März 2003 legte der Verein die Unterstützung der Bildungsarbeit der Leuschner-Stiftung als neues Vereinsziel fest und benannte sich um in „Förderverein Leuschner-Haus“.

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Hier der Link des Artikels über die Rückgabe der Leuschner-Medaille einer früheren Preisträgerin:

http://www.fnp.de/rhein-main/Weiter-Protest-gegen-Ehrung-Kochs-Medaille-zurueckgegeben;art1491,2851753

 

Liebe Fördervereinsmitglieder, liebe Freunde,

wir möchten Euch über die Ergebnisse Jahreshauptversammlung des Fördervereins im Leuschner-Zentrum informieren.

Wir konnten unseren Ehrenvorsitzenden Gustl Hacker zur Sitzung begrüßen. Der Vorstand informierte anhand der Tagesordnung über das vergangene Jahr. Die Onlinestellung der Homepage des Fördervereins www.fv-leuschnerzentrum.de im Dezember 2016. Unser Projekt für Demokratie leben! Stadt Bayreuth zum Thema „Widerstand im Nationalsozialismus“ zu dem es unterschiedliche Veranstaltungen gab, erst einmal zum Internationalen Holocaustgedenktag in Kooperation mit der VVN kam Dr. Ulrich Schneider und sprach über die unterschiedlichen Widerstandsgruppen in Europa. Im März fanden zwei Projekttage mit Schulklassen statt. Dr. Sabine Friedrich hielt am 29. März eine Lesung aus ihrem Buch „Wer wir sind“ vor den Schülern der 8. Klasse der Altstadtschule. Die beiden Lehrerinnen Ursula Leibinger-Hasibether und Regine Beyer gestalteten zum Thema „Widerstand in Kunst und Literatur“ zusammen mit dem Förderverein am 15. März einen Projekttag mit den Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule. Zu guter Letzt wurde die Ausstellung „Nichts war vergeblich – Frauen im Widerstand“ vom Studienkreis Deutscher Widerstand aus Frankfurt/Main nach Bayreuth gebracht. Am 12. November wurde diese feierlich mit dem ZamirChor in der Zamirhalle eröffnet. Ab dem 13. November bis zum 13. Dezember steht die Ausstellung Montag bis Freitag von 8-13 Uhr zur Besichtigung im Leuschner-Zentrum in der Herderstraße.
Das Ergebnis des Spendenaufrufs wurde bekannt gegeben. Die Tabelle ist im Anhang übersichtlich zusammengefasst.
Der Kassenbericht und Revisionsbericht folgten nun. Der Kassenbericht ist auch im Anhang aufgeschlüsselt. Unser Revisor Jürgen Jakob bestätigte, nach seiner Prüfung, die ordentlich geführte Kasse des Fördervereins.
Der Ausblick in das Jahr 2018 sollte verdeutlichen, was für den Förderverein auf dem Programm steht.
Der Verein wird nächstes Jahr im März 25 Jahre alt, deswegen wird eine Fahrt nach Berlin mit Zuschüssen der Bundeszentrale für politische Bildungsarbeit geplant, die sich mit dem Widerstand Leuschners, den Erinnerungsorten wie Gedenkstätte Deutscher Widerstand und dem Gefängnis Plötzensee auseinandersetzt. Alle Fördervereinsmitglieder werden dazu eingeladen, wenn die Planung abgeschlossen ist, für einen kleinen Unkostenbeitrag mitzufahren. Weitere Ziele sind, der weitere Ausbau des Newsletters, die Fördervereinshomepage noch besser bekannt zu machen / Facebookseite immer aktuell halten und natürlich die Gewinnung neuer Mitglieder, dass die Mitgliederzahl auf 100 ansteigt.
Wolfgang Hasibether setzte nun allen Anwesenden das letzte Jahr der Stiftung näher auseinander und bekräftigte, dass die Stiftung auch weiterhin auf Spenden angewiesen ist.
Als Diskussionsthema schloss sich an, die Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille an den ehemaligen Ministerpräsidenten Hessens Roland Koch. Anders als seine vielen vorigen Preisträger, steht Koch weder für eine soziale Gerechtigkeit, Verschärfung der Hartz IV Gesetze in Hessen, betrieb die Zerschlagung eines einheitlichen Tarifrechts im öffentlichen Dienst der Länder; noch für eine Stärkung der Demokratie, was mit seiner rassistischen Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft verdeutlicht werden kann. Die Wilhelm-Leuschner-Stiftung bezieht hier klar Position gegen die Verleihung der Medaille an Koch und der Förderverein hat sich mit einem Votum dafür ausgesprochen, an der Seite der Stiftung ebenfalls klar dagegen Stellung zu beziehen. Konsens war am Ende der Diskussion, den offenen Brief Wolfgang Hasibethers als Stiftungsratsvorsitzender an den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, erheblich zu verschärfen und genau auf das Fehlen aller Eigenschaften Roland Kochs zu verweisen, die diese höchste Auszeichnung Hessens ausmachen soll, ebenso wie darüber nachzudenken ein Gremium für die Vergabe einzuberufen, um so die Vergabepraxis zu verbessern. Die Vorsitzende des Fördervereins Leuschner-Zentrum wird diesen offenen Brief als Vertreterin des Vereins mit unterzeichnen.

Im letzten Tagesordnungspunkt, dem Verschiedenen, wurde unter anderem von Jürgen Jakob angeregt, die Homepages der Stiftung und des Fördervereins auf den Seiten der Gewerkschaften verlinken zu lassen, um eventuell eine stärkere Außenwirkung zu generieren.
Der Vorstand bedankt sich noch mal ganz herzlich bei den Spenderfamilien Höhn und Leibinger und natürlich auch beim Landesbezirk ver.di Bayern für ihre Spende. Der insgesamt sehr hohe Spendenbetrag hat für das Jahr 2017 ca. 20 % des Budgets der Leuschner-Stiftung abgedeckt. Das bedeutet, auch für die kommenden Jahre ist die Stiftung weiterhin auf Spenden angewiesen, damit die Arbeit fortgesetzt werden kann. 

Ebenfalls möchte sich der Vorstand des Fördervereins ganz herzlich bei seinen Mitgliedern für die jahrelange Treue bedanken, wünscht allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.



Katharina Dötterl     Inge Berghammer            Herbert Schmid
1. Vorsitzende         2. Vorsitzende                Beisitzer

 

Offener Brief über die Debatte der vorgesehenen Verleihung der Wilhelm Leuschner Medaillie - die die höchste Auszeichnung des Landes Hessen repräsentiert - an Robert Koch. Die Hessenschau (www.hessenschau.de - Politik) berichtet über den Streit der Leuschner Medaille.

Lesen sie hier den offenen Brief zur vorgesehenen Verleihung.

 

Leuschner-Stiftung und Förderverein Leuschner-Zentrum gegen Verleihung der Leuschner-Medaille an den ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch

In einem offenen Brief an Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich der Vorsitzende der Wilhelm-Leuschner-Stiftung, Wolfgang Hasibether, gegen die Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille an den ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch gewandt. Dessen demokratischen Meriten seien dem Anspruch dieses höchsten hessischen Verdienstordens nicht gewachsen.
Ebenso sprach sich die Mitgliederversammlung des Fördervereins Leuschner-Zentrum am 23.11.17 gegen die Preisverleihung an Roland Koch aus.

Lesen sie hier den offenen Brief zur vorgesehenen Verleihung.

 

Am Sonntag, den 12. November 2017 fand in der Zamirhalle Bayreuth die feierliche Eröffnung der Ausstellung „Nichts war vergeblich – Frauen im Widerstand“ statt. Die vom Studienkreis Deutscher Widerstand in Frankfurt herausgegebene Ausstellung widmet sich einem lange vernachlässigten Thema der Widerstandsforschung. Der Widerstand von Frauen in der NS-Zeit war lange Jahre ein vernachlässigter Gegenstand der Zeitgeschichte. Deshalb hatte der Förderverein Leuschner-Zentrum in Zusammenarbeit mit der Wilhelm-Leuschner-Stiftung für die pädagogische Arbeit zur Erinnerungskultur im Leuschner-Zentrum und der Städt. Leuschner-Gedenkstätte dieses interessante Thema nach Bayreuth geholt.

Den Auftakt der Ausstellung bildete der Eröffnungsabend in der Zamirhalle. Der Förderverein Leuschner-Zentrum in Kooperation mit dem Zamirchor unter der Leitung von Barbara Baier gestalteten diesen Abend. Der Chor bezauberte mit ausgewählten Liedern, unter anderem mit Kompositionen des 1944 im KZ Auschwitz ermordeten Viktor Ullmann, die Besucher und stimmte damit wunderbar auf die Ausstellung ein. Bei der Begrüßung der Gäste wies die Fördervereinsvorsitzende Katharina Dötterl auf die Kooperationen und die finanzielle Unterstützung durch das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ in der Stadt Bayreuth hin.

Der Vorsitzende der Leuschner-Stiftung, Wolfgang Hasibether, erläuterte in seiner Einführungsrede die Besonderheiten der Ausstellung. In dieser stehen nicht die in der Widerstandsgeschichte zentral beschriebenen Männer des Widerstands, sondern die Biographien von 18 Frauen, die das breite Spektrum der Widerstands- und Opfergruppen in der Zeit der NS-Herrschaft repräsentieren. Von der jüdischen Malerin Lotte Laserstein, von dem Sinti-Mädchen Anna Mettbach und von der Kommunistin Lina Haag ist u.a. die Rede in der Ausstellung. Das Besondere der Ausstellung ist die Vermittlung der unterschiedlichen Weltanschauungen und sozialen Erfahrungen die die Frauenschicksale verkörpern und deren Gleichwertigkeit mit politischen Widerstandsformen. Es gibt keine Widerstandseliten sondern nur Menschen, die sich einem verbrecherischen System in den Weg stellen. Im Anschluss an die Einführung bot der Zamirchor noch einige Lieder dar und die Besucher des Abends in der Zamirhalle konnte die Ausstellung intensiv anschauen. Nach dem Ende der Veranstaltung wurde fleißig miteinander angepackt, da die Ausstellung ab Montag, den 13. November im Leuschner-Zentrum von 8-13 Uhr zu sehen ist. Schulgruppen können sich unter der Tel.Nr. 0921-1507269 anmelden und eigene Termine vereinbaren. Die Ausstellung ist bis Mitte Dezember zu sehen. Der Förderverein Leuschner-Zentrum bedankt sich ganz herzlich bei Barbara Baier und dem Zamirchor für den wunderbaren Abend auch wenn aufgrund des Wetters und der Angebotsdichte am Sonntagabend nicht so viele Besucher kamen wie gewünscht.

Zamirchor


 

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